Rollen und Workflow

Das entwickelte Konzept besteht aus verschiedenen Phasen, an denen unterschiedliche Geschäftspartner beteiligt sind. Es beginnt in der frühen Phase der Produktentwicklung und endet mit der Produktion durch den Additive Manufacturer. Zunächst veranlasst der Auftraggeber, in unserem Beispiel der Automobilhersteller, beim Additive Manufacturer die Entwicklung eines individualisierbaren 3D-Modells eines Schaltknaufs. Der Additive Manufacturer nimmt den Auftrag entgegen und sammelt Daten für die Entwicklung der 3D-Modelle. Er beauftragt einen Engineering Designer, individualisierbare digitale 3D-Modelle zu entwickeln. Die notwendigen Informationen erhält der Engineering Designer vom Additive Manufacturer in einer Mastervorlage über den Market Place. Der Engineering Designer muss die geforderten individualisierbaren 3D-Daten entwickeln und lädt diesen sog. Master wieder auf den Market Place hoch. Der Additive Manufacturer überprüft nun, ob er das veränderbare Produkt produzieren kann. Für diese Analyse kreiert der Additive Manufacturer Variationen des Masters. Falls weitere Richtlinien befolgt werden müssen, die der Additive Manufacturer nicht einschätzen kann, kann er eine weitere Prüfung an eine andere Partei, z.B. den Auftraggeber, weiterleiten. Wenn die Master der Schaltknäufe die Masteranalyse bestehen, werden sie im Market Place der Tuning-Werkstatt zur Verfügung gestellt. Nach Abschluss der Produktentwicklung erfolgt die Individualisierung. Der Kioskbetreiber kann im Market Place auf die freigegebenen Schaltknaufmodelle zugreifen und verschiedene beispielhafte Individualisierungen als Anschaumodelle vornehmen. Diese Beispielmodelle werden anschließend automatisch in die Kiosk Engine der Tuning-Werkstatt geladen, in der sie den Kunden angeboten und zusammen mit einem Mitarbeiter der Tuning-Werkstatt entsprechend der Kundenwünsche individualisiert und bestellt werden können. Nun wird in die Kiosk Engine eine druckfähige Datei des Kundenmodells generiert und mit der Bestellung an den Additive Manufacturer übermittelt. Er kann jetzt die Produktion durchführen und dem Kunden das Produkt zusenden.


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