Glossar

Bezeichnung

Beschreibung

A

 

Accessory

Physische (gedruckte) und kundenindividualisierte Erweiterung des Massenproduktes, nachdem es einer Drucknachbearbeitung unterzogen wurde

Additive Manufacturer (AM)

Ist ein Fertigungsdienstleister, der individualisierte Massenprodukte (Accessories) druckt. Wird als Plattformbetreiber bezeichnet

Angebot

Kostenvoranschlag inkl. Produktbeschreibung (Geometriedaten, etc.)

Automatisierte Machbarkeitsprüfung

Findet während der Individualisierung im Kiosk statt und orientiert sich an den von Konfigurations- und Validierungspunkten vorgegebenen Einschränkungen

Auftrag

Auftrag 1: vom Auftraggeber an Additive Manufacturer (AM). Auftrag 2: vom AM an Engineering Designer. Auftrag 3: Vom Verkaufslokal geht der Druckauftrag an den AM

Auftraggeber (AG)

Hat i.d.R. die Produktidee und beauftragt den AM mit der Erstellung von individualisierbaren 3D-Modellen. Die Rolle des Auftraggebers können sowohl ein externer AG als auch der Kioskbetreiber oder der AM selbst einnehmen. Er erhält Zugang zum Market Place, von dem aus er seine in Verkaufslokalen befindlichen Kiosks und deren Muster-Angebot verwalten kann.

B

 

Betreiber der Plattform (Plattformbetreiber)

Im Sinne von "Eigentümer der Plattform": Der AM als Betreiber und Inhaber des Gesamtsystems Market Place und Kiosk

Blended Shopping

Integration von traditionellem Ladenverkauf und Verkauf über das Internet

D

 

3D-Modell

Dreidimensionale Darstellung eines Accessory inkl. aller geometrischen Ausmaße (HxBxT), offenes Datenformat

Druckdaten

Kunden-Muster als STL-Datei

E

 

Engineering Designer (ED)

Erstellt Master aus der Master-Vorlage des AM. Wird vom AM mit der Erstellung beauftragt. Er beherrscht 3D-Authoring-Programme, z.B. Blender.

Externer Prüfer

Kann hinzugezogen werden, um die Realisierbarkeit und Tauglichkeit der vom Engineering Designer entwickelten Modelle für die individualisierten Produkte zu überprüfen, z.B. im Hinblick auf die Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen, Patent- und Markenrechten oder Bestimmungen zum Corporate Design

I

 

Individualisierung

Die Individualisierung von Kiosk-Mustern im Kiosk. Kiosk-Muster werden nach der Individualisierung zu Kunden-Mustern.

K

 

Kiosk-Betreiber (KB)

I.d.R. der Verkäufer, der den Kiosk als Verkaufsraum bedient und dort in Kontakt mit dem Endkunden steht. Der Kiosk wird dem Kioskbetreiber zu diesem Zweck vom Eigentümer der Plattform zur Verfügung gestellt. Der Kiosk-Betreiber nimmt über den Kiosk zusammen mit dem Kunden die Individualisierung des Produkts vor.

Kiosk

Einheit der Plattform. Bietet eine Benutzerschnittstelle zur Individualisierung des Accessory (Hauptfunktion) und Verwaltung von Kundendaten. Wird vom KB bedient und bildet mit dem Market Place ein System.

Kiosk-Muster

Ist ein Beispielexemplar für das Kunden-Muster und wird vom KB erstellt => 3D-Modell + Konfigurationspunkte + Parameter

Kollektion

User Interface des Kiosk zur Ansicht der vom Kunden bevorzugten Kiosk-Muster und der erstellten Kunden-Muster

Konfigurationspunkte (KP)

Individualisierungsmöglichkeiten, die vom Engineering Designer erstmals auf dem Master ohne Parameterbelegung positioniert werden. Auf den Master-Varianten, Kiosk-Mustern und Kunden-Mustern werden die KP mit Parametern belegt.

Kunde

Nutzer/Käufer des Accessory

Kunden-Muster

Basiert auf dem Kiosk-Muster und wird mittels des Kiosk mit den vom Kunden gewünschten Parametern belegt

M

 

Machbarkeitsanalyse

Prüfung des Masters: zweistufiger Prüfprozess durch AM und AG oder eine ausgewählte externe Person als Zweitprüfer. AM übernimmt die Prüfung der Herstellbarkeit, externer Prüfer übernimmt je nach Fall die Prüfung auf beispielsweise Einhaltung des Corporate Identity, der Sicherheitsrichtlinien etc.

Market Place

Webbasierte Online-Plattform, welche den beteiligten Parteien zum Datenaustausch und zur Weiterleitung und Annahme von Aufträgen im Rahmen des Entwicklungs- und Herstellungsprozesses dient. Folgende Akteure können zugreifen: Der Hersteller des individualisierten Produkts (AM), der Entwickler bzw. Designer des Produkts (ED), der Verkäufer des Produkts (Kioskbetreiber/VL), ggf. externer Prüfer

Mass Customization

Kundenindividuelle Massenproduktion. Der Kunde kann sich in einer Art Baukastensystem aus einer vorgegebenen Auswahl sein individuelles Produkt zusammenstellen.

Massenprodukt

In großen Mengen produziertes und verkauftes Produkt

Master

Konfigurierbares 3D-Modell, das vom ED erstellt wird. Der Master besteht aus einem 3D-Modell + Konfigurationspunkten

Master-Varianten

Konfiguration von Mastern im Zuge der Machbarkeitsanalyse mit Hilfe des Konfigurators im Market Place

Master-Vorlage

Datenpaket, das alle Erstellungsdokumente für den Master enthält: Anforderungen an die Schnittstelle zum Massenprodukt (z.B. 3D-Modell, STL, Spezifikation, etc.), Konfigurationspunktanweisungen und Verfahrensbeschreibung. Wird dem ED vom AM zur Verfügung gestellt.

P

 

Parameter

Wertebelegung der Konfigurationspunkte

Plattform

Besteht aus den Einheiten Market Place und Kiosk sowie der technischen Komponente Production Connector im Hintergrund

Plattformbetreiber

siehe Betreiber der Plattform

Production Connector (PC)

Software-Bibliothek mit Modulen zur Datenumwandlung und zur 3D-Vorschau während des Konfigurations- und Individualisierungsprozesses. Stellt Datenübertragung zwischen dem webbasierten Market Place und der mobilen Applikation des Kiosks sicher.

Produktion

Herstellung des Accessory

S

 

Showroom

User Interface des Kiosks zur Ansicht der Kiosk-Muster. Eine Art Muster-Katalog oder Galerie der Muster, der/die dem Kunden im Verkaufsgespräch vom Verkäufer gezeigt wird. Dient dazu, vom Kunden bevorzugte Kiosk-Muster auszuwählen und somit in die Kollektion aufzunehmen.

STL

Schnittstellenformat für den Austausch von Geometriedaten zwischen CAD-Systemen und 3D-Druckmaschinen

U

 

User Interface (UI)

Mensch-Maschine-Schnittstelle, die eine grafische Benutzeroberfläche zur Bedienung der Maschine bietet

V

 

Validierungspunkte (VP)

Wertebegrenzung, die sicherstellt, dass Konfigurationspunkte nicht mit Parametern belegt werden können, die zu Fehlern bei der Herstellung des Accessory führen. Die automatisierte Machbarkeitsprüfung greift auf die VP zurück.

Verfahrensbeschreibung

Teil der Master-Vorlage, Beschreibung des vorgesehenen Herstellungsverfahrens für das Accessory und den damit verbundenen Anforderungen an den Master.

Verkauf

Prozess in den Räumlichkeiten des Verkaufslokals während der Benutzung des Kiosks mit dem Kunden. Beinhaltet das Angebot der Kiosk-Muster an den Kunden, die Erstellung von Kunden-Mustern und die Bestellung.

Verkaufslokal (VL)

Filiale oder Ladengeschäft in dem Accessories zur Individualisierung angeboten und verkauft werden

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